CHRIS MILESTONE Parfums

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CHRIS MILESTONE Parfums: Wenn aus echten Orten ein Nischenparfum wird

CHRIS MILESTONE Parfums: Wenn aus echten Orten ein Nischenparfum wird

Fotografie, Erinnerungen und eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie ein Männerduft riechen soll. Mit CHRIS MILESTONE entsteht eine unabhängige Parfummarke, deren Düfte nicht am Schreibtisch erfunden werden, sondern ihren Anfang an realen Orten nehmen.

Bevor der Name CHRIS MILESTONE auf einem Parfumflakon stand, war er eng mit Bildern verbunden.

Chris Milestone arbeitet seit Jahren mit Fotografie, Content und visuellen Konzepten. Er kennt Orte nicht nur aus Reiseführern oder Moodboards. Er beobachtet Licht, Räume, Menschen und Details. Eine alte Villa fühlt sich anders an als ein modernes Hotel. Ein dunkler Ledersessel verändert einen Raum. Holz, Rauch, Stoffe und selbst die Luft an einem bestimmten Ort bleiben im Gedächtnis.

Irgendwann entstand daraus eine Frage: Warum sollte man solche Eindrücke nur fotografieren?

Genau dort beginnt CHRIS MILESTONE Parfums.

Die Idee hinter CHRIS MILESTONE Parfums

Die Düfte der Marke orientieren sich an Orten und Situationen, die Chris selbst erlebt oder fotografiert hat. Nicht als exakte olfaktorische Kopie eines Raumes, sondern als Erinnerung daran.

Ein Hotelzimmer spät am Abend. Eine alte Villa mit dunklem Holz. Warme Luft auf einer Terrasse. Leder, Tabak, Parfum auf der Haut. Der Geruch eines Raumes am Morgen, nachdem am Abend zuvor noch Menschen darin saßen.

Solche Details bilden den Ausgangspunkt.

Das erklärt auch, warum sich die Parfums optisch und olfaktorisch deutlich von klassischen Mainstream-Düften entfernen. CHRIS MILESTONE richtet sich an Menschen, die Nischenparfum nicht deshalb tragen, weil es selten ist, sondern weil sie einen Duft suchen, der einen eigenen Charakter entwickelt.

Die Flakons bleiben bewusst dunkel. Schwarzes Glas, klare Formen, zurückhaltende Etiketten. Kein verspieltes Design, das vom Inhalt ablenkt.

SEX & SMOKE war der Anfang

Der erste veröffentlichte Duft der Marke heißt SEX & SMOKE.

Schon der Name verrät ziemlich deutlich, wohin die Richtung geht.

Süßer Tabak und dichter Rauch eröffnen den Duft. Dazu kommen Gewürze, Vanille, dunkles Leder und Tonkabohne. In der Basis sitzen Oud, dunkle Hölzer und Trockenfrüchte.

Das Ergebnis ist kein zurückhaltender Büro-Duft.

SEX & SMOKE wurde als Herrenparfum gedacht und soll auch genau so wahrgenommen werden. Warm, dunkel, körperlich und präsent.

Das Bild dahinter wirkt fast wie eine Filmszene: braunes Leder, ein Kamin, gedämpftes Licht, ein Glas Whisky auf dem Tisch und der Rauch einer guten Zigarre, der langsam durch den Raum zieht.

Es wäre leicht gewesen, daraus ein überzogenes Luxusklischee zu machen. Interessanter ist jedoch der persönliche Ursprung. Diese Räume, Materialien und Lichtstimmungen tauchen immer wieder in Milestones fotografischer Arbeit auf. Der Duft übernimmt diese Bildsprache und übersetzt sie in Geruch.

SEX & SMOKE erscheint als 50 ml Extrait de Parfum.

Ein Parfum kann einen Raum verändern

Wer sich intensiver mit Nischenparfum beschäftigt, kennt diesen Moment: Eine Person betritt einen Raum und der Duft ist bereits da, bevor man bewusst über ihn nachdenkt.

Genau mit diesem Effekt beschäftigt sich der nächste Duft der Marke.

„NO ESCAPE“ geht in eine andere Richtung als SEX & SMOKE.

Maracuja, Bergamotte und Zitrone sorgen zunächst für eine helle, fast saftige Eröffnung. Danach wird der Duft dichter. Karamell trifft auf Lavendel, Iris, Jasmin und Oud. Sandelholz, Amber, Vanille, Tonkabohne, Moschus und Hölzer bleiben im Hintergrund auf der Haut.

Das Konzept dazu ist weniger dunkel, aber nicht leiser.

Die Szene hinter „NO ESCAPE“ spielt auf einer Hotelterrasse. Ein Mann kommt vorbei, eigentlich ohne große Absicht, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Menschen drehen sich trotzdem um.

Daraus entstand auch die Zeile, die den Duft begleitet:

NO ESCAPE. Versuch, unbemerkt zu bleiben.

„NO ESCAPE“ ist aktuell vorbestellbar.

Parfum, das nicht nach Marketingabteilung riecht

Bei vielen neuen Duftmarken beginnt die Entwicklung mit einer Zielgruppe, einem Trend oder einer Marktlücke.

Hier läuft der Prozess andersherum.

Zuerst steht eine Vorstellung im Raum. Ein Ort, eine Person, ein bestimmtes Licht oder sogar nur ein Material. Danach entsteht die Frage, wie dieser Eindruck riechen könnte.

Das macht die Marke persönlicher, bringt aber auch eine Verpflichtung mit sich. Ein Duft kann sich nicht hinter einer guten Kampagne verstecken. Wenn die Geschichte funktioniert, der Duft aber nicht, merkt man es spätestens nach dem ersten Sprühen.

Deshalb soll die visuelle Welt von CHRIS MILESTONE nicht sauberer sein als das echte Leben.

Holz darf Kratzer haben. Leder darf benutzt aussehen. Auf schwarzem Glas darf man im richtigen Licht eine Berührung erkennen. Eine Hand muss nicht aussehen, als wäre sie aus Kunststoff.

Diese kleinen Fehler gehören zur Ästhetik der Marke.

Nicht als künstlich erzeugter Vintage-Look, sondern weil hochwertige Dinge im Alltag eben benutzt werden.

Was als Nächstes kommt

Nach SEX & SMOKE und „NO ESCAPE“ wird die dunklere Seite der Kollektion weiter ausgebaut.

SMOKEY WOOD ist als nächster Release vorgesehen.

Wildleder und Weihrauch stehen am Anfang. Danach folgen Patschuli, Harze und erneut Weihrauch, bevor Zedernholz, Oud, Leder und Myrrhe den Duft nach unten ziehen.

Die Stimmung ist trockener und erdiger als bei SEX & SMOKE.

Kein schwerer Rauchvorhang, sondern eher der Geruch von Holz, Harz und dünnen Weihrauchfahnen in einem alten Raum.

Auch hier bleibt die Verbindung zur Fotografie bestehen. Die Kampagne wird nicht losgelöst vom Duft entwickelt. Bild, Ort und Parfum sollen aus demselben Gedanken entstehen.

Eine junge Parfummarke mit persönlichem Ursprung

CHRIS MILESTONE Parfums steht noch am Anfang. Genau das macht die Entwicklung interessant.

Es gibt noch keinen über Jahrzehnte aufgebauten Katalog und keine historische Firmenlegende, die nachträglich ausgeschmückt werden muss.

Stattdessen entsteht die Marke öffentlich.

Neue Düfte kommen hinzu, Bildwelten entwickeln sich weiter und aus einzelnen Erinnerungen wird nach und nach eine Kollektion.

Dabei bleibt die Grundidee bemerkenswert einfach: Ein guter Duft soll nicht nur gut riechen. Er sollte etwas auslösen.

Vielleicht ein Bild.

Vielleicht einen Raum.

Vielleicht die Erinnerung an einen Ort, an dem man selbst nie gewesen ist und den man plötzlich trotzdem ziemlich genau vor Augen hat.

Genau dort funktioniert Parfum am besten.

Weitere Informationen zu CHRIS MILESTONE Parfums, SEX & SMOKE, „NO ESCAPE“ und kommenden Veröffentlichungen gibt es auf chrismilestone.com.

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